Weiterbildung zum Azubi-Coach
20.-23.09.2010
Hamburg
Weiterbildung zum Berufseinstiegs
-Coach
25.-28.10.2010
München
Weiterbildung zum Berufswahlcoach
22.-25.11.2010
Berlin
Weiterbildung zum Lerncoach
27.-29.09.2010
München
Jugend-Schulden-Coach
26.-28.11.2010
Köln
Weiterbildung zum Systemischen Coach
30.11.-02.12.2010
Berlin
News
07.2010
Geschwisterkonstellationen können Rolle im Berufsleben beeinflussen
Manche Menschen nehmen im späteren Berufsleben unbewusst eine Rolle ein, die den Erwartungen der Eltern in der Kindheit entspricht. So kann es vorkommen, dass Erstgeborene oder Einzelkinder, die bewusster und mit hohen Erwartungen der Eltern erzogen wurden, statusorientierte sind, einflussreichere Berufe wählen und sich gut durchsetzen können. Ab dem zweiten Kind sind Eltern in ihrer Erziehung entspannter, daher sind diese Kinder oftmals sozialer und mit anderen verbundener. Auch gelten Zweitgeborene oft als die kreativeren, da sie sich ihren Platz in der Familie erst suchen müssen. Von mittleren Kindern sagt man, dass sie sich vieles erkämpfen müssen und deshalb im Berufsleben die Tendenz haben, sich nach allen Seiten abzusichern, was sie manchmal als positionslos erscheinen lässt, da sie sich bemühen, im Team ausgleichend zu wirken. Ein ältester Bruder von Schwestern kann als Chef eines Frauenteams sehr gut arbeiten, muss sich allerdings gegenüber männlichen Mitarbeitern erst eine hohe fachliche Autorität erarbeiten. Eine älteste Schwester von Schwestern kann dazu neigen, Mitarbeiterinnen stark zu kontrollieren, was zu Widerstand führen kann.
07.2010
Verzahnung von Lernalltag und Berufsvorbereitung wichtig
Viele Unternehmen vermissen bei Bewerbern für Ausbildungsplätze Haltung, Selbstbewusstsein, Disziplin und Leistungsbereitschaft. Die Industrie- und Handelskammer beklagt, dass letztes Jahr 50.000 Ausbildungsplätze wegen fehlender Ausbildungsreife nicht besetzt werden konnten. In einem Modellprojekt in Niedersachsen hat eine Schule die Schülerinnen und Schüler einer Gesamtschule ab der neunten Klasse zwei Tage pro Woche in eine Berufsschule geschickt. Dort lernen sie Praxisbezug, den Umgang der Meister mit Lehrlingen und bekommen am Ende der Schulzeit zum Schulzeugnis eine Bescheinigung dazu, dass sie das erste Ausbildungsjahr bereits absolviert haben. Diese Schule hat mit ihrem Konzept nun den bundesweiten Wettbewerb „Starke Schule“ der Hertie-Stiftung und der Bundeagentur für Arbeit gewonnen.
06.2010
Investition in berufliche Bildung bei Deutschen sehr ausgeprägt
Nach einer repräsentativen FORSA- Umfrage würden 60 Prozent der 20- bis 40jährigen Deutschen Zusatzqualifikationen in ihrer Freizeit erwerben. 75 Prozent würde dies aus eigener Tasche/eigenständig finanzieren. Bei jedem Zweiten zahlt der Arbeitgeber einen Teil der Weiterbildungskosten. Seit 2008 hat jeder vierte Arbeitnehmer an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen.
06.2010
Kürzere Arbeitslosigkeit durch mehr Berater
Eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab, dass sich die Arbeitslosigkeitsdauer im Durchschnitt um zehn Tage verringerte, wenn mehr Arbeitsvermittler eingesetzt wurden und somit der Betreuungsschlüssel besser war. In dem untersuchten Modellprojekt war ein Vermittler statt für 150 nur noch für 70 Arbeitslose zuständig.
06.2010
Lärmschwerhörigkeit ist häufigste Berufskrankheit in Deutschland
In Deutschland sind mehr als fünf Millionen Beschäftigte gesundheitsschädigendem Lärm ausgesetzt.Dies ist gefährlich, da die Konzentration eingeschränkt wird und somit das Unfallrisiko steigt. Auch die psychische Belastung nimmt zu und äußert sich durch Schlafstörungen und erhöhtem Blutdruck. Mehr als 60 Prozent der Jugendlichen besitzen kein völlig intaktes Gehör mehr. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte geht davon aus, dass ein Drittel der Jugendlichen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter von fünfzig Jahren ein Hörgerät benötigen wird. Regelmäßige Untersuchungen und die Verringerung von Lärm sind wichtige Präventionsmöglichkeiten.
06.2010
Orientierungslos bei der Berufswahl
37 Prozent der Schüler an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen, die das Fachabitur oder das Abitur anstreben, fühlen sich von der Vielzahl der Ausbildungs- und Studienangebote überfordert und unzureichend informiert. Fast die Hälfte der SchülerInnen beschäftigt sich allerdings auch erst im Abschlussjahr mit dem Thema. Dies ergab eine Befragung von 29.000 SchülerInnen durch das Hochschul-Informations-System HIS.
06.2010
Einfacher zum Studium in NRW
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat den Zugang zum Studium erleichtert: Ab dem kommenden Wintersemester können alle Handwerksmeister auch ohne Abitur an allen Hochschulen in NRW jedes Fach studieren. Bis jetzt war eine Zulassung nur fachgebunden möglich. Bewerber mit einer Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung können fachgebunden studieren ohne dass sie ihre Qualifikation durch eine Prüfung nachweisen müssen. Wenn sie eine Eignungsprüfung ablegen ist ein Studium in allen Fachrichtungen möglich. Mehr Informationen unter www.studieren-in-nrw.de
04.2010
3200 Berufseinstiegsbegleiter sollen Hauptschüler unterstützen
Bildungsministerin Annette Schavan plant ab 2010 den Einsatz von 3200 Bildungsbegleitern und Bildungslotsen. Derzeit sind bereits 1000 Berufseinstiegsbegleiter im Einsatz. Die Bildungslosten sollen rund 60.000 Hauptschüler bei der Berufsorientierung und Berufswahl begleiten und bereits in der 7. Klasse Potenzialanalysen mit den Jugendlichen durchführen. Weitere Aufgaben der Berufseinstiegsbegleiter sind die Sicherstellung des Schulabschlusses und die Unterstützung im Übergang zwischen Schule im Beruf. Mit der Stabilisierung der dualen Ausbildung ist die Hilfeleistung abgeschlossen. Bis 2010 sollen für die Berufseinstiegsbegleitung und Potenzialanalysen 755 Euro bereitgestellt werden.
04.2010
Leitfaden Weiterqualifizierung
Ob man eine berufliche Weiterbildung absoviert, einen Englisch-Kurs besucht oder nach der Ausbildung noch einmal studieren möchte: In fast allen Fällen gibt es die Möglichkeit, staatliche Förderungen zu beantragen. Die Stiftung Warentest hat jetzt erneut einen sehr guten Leitfaden veröffentlicht, der alle Finanzierungmöglichkeiten übersichtlich zusammenfast. Er steht kostenlos zum download bereit.
https://www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/infodok/Neuauflage-2010-Weiterbildung-finanzieren-Alle-Programme-auf-einen-Blick-1740203-2740203/
03.2010
Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber!
In der Beilage Schule und Job der Süddeutschen Zeitung im Februar wurden die besten Ausbildungsregionen ermittelt. Allerdings muss man die Zahlen mit Vorsicht genießen: So steht München zwar auf Platz eins, was die Zahlen der Stellen und der bei der Arbeitsagentur München gemeldeten Bewerber angeht. Aber viele Stellen werden an Bewerber vergeben, die vom Umland einpendeln und in der Statistik nicht erfasst werden. Die ersten fünf Plätze belegten folgende Städte:
Platz 1: München (1,90 Ausbildungsplätze pro Bewerber)
Platz 2: Lübeck (1,64 Ausbildungsplätze pro Bewerber)
Platz 3: Frankfurt (1,62 Ausbildungsplätze pro Bewerber)
Platz 4: Dresden (1,48 Ausbildungsplätze pro Bewerber)
Platz 5: Hamburg (1,36 Ausbildungsplätze pro Bewerber)
03.2010
Neuer Service im Berufenet
Das Berufenet der Arbeitsagentur bietet einen neuen Service an: Für alle dualen Berufe kann man sich jetzt einen Steckbrief als PDF downloaden oder ausdrucken, in dem kurz und bündig die wichtigsten Informationen über den Beruf zusammengestellt sind, unter anderem auch Vergütung und Zugangsvoraussetzungen. Sehr nützlich in der Arbeit mit Jugendlichen.
03.2010
Studienneigung gestiegen
Immer mehr junge Menschen aus hochschulfernen Elternhäusern beginnen ein Studium. Die Studierquote ist unter ihnen um sechs Prozentpunkte angewachsen, bei Studienberechtigten aus akademischen Elternhäusern nur um drei Prozent. Den größten Einfluss auf die Studienentscheidung nehmen dabei gute Schulnoten. Aber auch finanzielle Abwägungen sind wichtig. Dies sind erste Ergebnisse der HIS-Befragung von 2008.
03.2010
Neue Broschüre mit Metallberufen
Die neue Broschüre „Beste Aussichten - Ausbildungsberufe im Metallhandwerk“ portraitiert auf 40 Seiten die verschiedenen Metallberufe im dualen System. Ausbilder und Auszubildende kommen dabei zu Wort und auch Chancen und Karrieremöglichkeiten werden neben den grundsätzlichen Berufsinformationen beleuchtet. Herausgeber ist der Bundesverband Metall (BVM). Die Broschüre kann unter www.girls-day.de heruntergeladen werden.
02.2010
Gutachten für ausländische Hochschulabschlüsse
Wer mit einem akademischen Abschluss nach Deutschland kommt, muss oft um die Anerkennung seiner Qualifikation kämpfen. Hilfe dabei gibt es jetzt bei der Zentralstelle für Ausländisches Bildungswesen: Hier werden ausländische Abschlüsse gegen eine Gebühr von 100 Euro bewertet. Die Bewertung enthält vergleichbare deutsche Abschlüsse und Hinweise darauf, welche Berufe oder Studiengänge der Person offen stehen.
02.2010
Jugendwort des Jahres 2009
Wenn jemand arbeitslos abhängt bezeichnet man dies in der Jugendsprache als „hartzen“. Diese Wortschöpfung wurde beim Wettbewerb des Langenscheidt-Verlags zum Jugendwort des Jahres 2009 zum Gewinner gewählt. Auf Platz 5 kam das Wort „Pisaopfer“ – hier ist wohl keine Übersetzung nötig.
01.2010
Bundesweite Bildungsprämie ab 2010
Bis zu 500 Euro Zuschuss können Sie erhalten, wenn Sie erwerbstätig sind und ein zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 26.600 Euro haben. In diesem Fall übernimmt der Saat bis zur Obergrenze von 500 Euro die Hälfte der Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme, wenn diese beruflich relevant ist.
Mehr dazu unter Bildungsgutschein


